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Ökobilanzierung inhomogener Materialien, Schichten und Objekte

Materialanteile korrekt ökobilanzieren, ohne CAD-Projekte detaillierter zu modellieren. Ökobilanzen mit BIM-Cockpit einfach und sortenrein rechnen.

 

Matthias Uhl Date: 19.02.2026
<span id="hs_cos_wrapper_name" class="hs_cos_wrapper hs_cos_wrapper_meta_field hs_cos_wrapper_type_text" style="" data-hs-cos-general-type="meta_field" data-hs-cos-type="text" >Ökobilanzierung inhomogener Materialien, Schichten und Objekte</span>

🏘️Im CAD-Modell bleibt alles wie gehabt – sortenrein ökobilanziert wird dennoch!

Ob Stahlbetonstütze, Steildachdämmung, Vorhangfassade oder Türen: viele Bauteile und Konstruktionsschichten bestehen aus Materialkombinationen. In der CAD wird jedoch oft lediglich eine homogene Schicht modelliert, also mit nur einem Material. Doch wie viel Holzanteil hat das gedämmte Steildach und wie viel Bewehrungsanteil der Stahlbeton? Bei der Ökobilanzierung ist Sortenreinheit gefragt. Alle verwendeten Materialien gilt es zu erfassen und entsprechend ihres Anteils mit in die Kalkulation einzubeziehen. Mit cockpit.planner gelingt dies ab sofort einfach und sicher – und zwar ohne im CAD-Projekt den Detaillierungsgrad erhöhen zu müssen.

Cockpit_Stahlbeton

Das Gebäude in der CAD-Software wie gehabt modellieren

Im CAD-Projekt wird mit den dort hinterlegten Materialien und Objekten modelliert – so zum Beispiel eine Stahlbetonstütze, die aus statischen Gründen der Qualität „Stahlbeton C30/37, 2% bewehrt“ entsprechen muss. Diese Stütze besteht tatsächlich aus einem inhomogenen Material bzw. aus X Prozent Beton und Y Prozent Stahl. Diese Aufschlüsselung ist unter anderem für die Ökobilanzierung essenziell – dieser Detaillierungsgrad im Gebäudedatenmodell jedoch nicht erforderlich oder gewünscht. In jedem Fall liefert das Modell jedoch die Massen und Mengen der betreffenden Bauteile – der erste wichtige Schritt. 

Im webbasierten BIM-Cockpit Materialanteile pflegen und CO²-Bilanz berechnen

Mit einem Klick lässt sich ein Projektstand von der CAD zum webbasierten BIM-Cockpit übergeben und dort mit dem digitalen Zwilling im betreffenden Projektordner abgleichen. Alle in der CAD verwendeten Materialien und Objekte sowie deren Messen und Mengen werden übertragen – so auch der „Stahlbeton C30/37, 2% bewehrt“ der betreffenden Stützen. Im BIM-Cockpit lässt sich nun im „Material“ dessen tatsächliche Zusammensetzung auswertbar darstellen. So besteht oben genannter Stahlbeton aus 98 Prozent „Beton C30/37“ und zwei Prozent „wiederverwendetem Bewehrungsstahl“. Die entsprechenden Einzelmaterialien lassen sich auswählen, die Materialanteile einfach eintragen, die Ökobilanz berechnen sowie die Kreislauffähigkeit dokumentieren.

Nachhaltigkeitsdaten hinterlegt – z.B. aus der EPEA generic Materialdatenbank

Die Datensätze der Einzelmaterialien beinhalten von der EPEA geprüfte Nachhaltigkeitsinformationen, auf deren Basis die Kalkulation der Ökobilanz erfolgt. Im Projektverlauf lassen sich diese Informationen im cockpit.planner durch echte Hersteller-Produktdaten ersetzen und die Ökobilanz optimieren und die Dokumentation vervollständigen. 

Bauteile

Auch für Geometrien/Objekte und komplexe Konstruktionen     

In einem einfachen Modell ist die Sparrenlage im Steildach als eine Schicht modelliert, obwohl diese aus Holz und Dämmstoff besteht. Türen bestehen mit ihren verschiedenen Komponenten aus verschiedenen Materialien, werden jedoch aus gutem Grund oft als reduziertes Objekt mit rudimentären Informationen in der CAD verwendet. Auch bei komplexen Systemen wie Vorhangfassaden-Systeme erfolgt die Modellierung der Schichten nicht materialrein. Alles Fälle in denen die Detaillierung im cockpit.planner erfolgen kann – dort, wo es Sinn macht, im Projektordner des eigenen BIM-Bibliotheksmanagementsystems. Über dieses lassen sich   Nachhaltigkeitsberechnungen vornehmen und Daten bedarfsgerecht bereitstellen. 

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